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jeudi 28 juillet 2011 par Rédaction/Redaktion
Stolpersteine in Kehl – Ein generationsüberschreitendes Projekt
„Was sind denn das für glänzende Steine im Boden?“, wundern sich die Bewohner und Besucher der Stadt Kehl. Es sind die sogenannten Stolpersteine, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern sollen. In diesen Pflastersteinen aus Messing sind die Namen der Opfer eingraviert und sie liegen dort im Boden, wo sich zuletzt ihr Wohnsitz befand. Der Künstler und Erfinder der Stolpersteine, Gunter Demnig, hat Mitte Juli auch in Kehl zwölf solcher Exemplare verlegt.
Doch Gunter Demnig hätte das nicht geschafft, ohne die Hilfe und Arbeit derjenigen, die hinter dem Projekt stehen: Die Leiterin des Stadtarchivs und des Museums der Stadt Kehl, Dr. Ute Scherb, und der Vorsitzende des Historischen Vereins Kehl, Hans-Ulrich Müller-Russel, haben einen entscheidenden Beitrag zu den Stolpersteinen in Kehl geleistet. Im Gespräch mit Radio Eurodistrict berichten sie von den Recherche-Arbeiten sowie administrativen Schritten und betonen nochmals die Botschaft dieses generationsüberschreitenden Projekts in Kehl.
Ein Beitrag von Brigitte Lichtfuß.
Foto: Brigitte Lichtfuß
Stolpersteine à Kehl – Un projet qui dépasse les générations
« Qu’est-ce que c’est, ces pierres brillantes dans le sol ? », se demandent les habitants et visiteurs de la ville de Kehl. Ce sont les « Stolpersteine », en mémoire des victimes du national-socialisme. Les noms des victimes sont gravés dans ces pavés en laiton dans le sol et ils se trouvent à l’endroit où se situe le dernier domicile des victimes. L’artiste et inventeur des Stolpersteine, Gunter Demnig, en a posé douze à Kehl au mois de juillet.
Mais Gunter Demnig n’aurait pas réussi cela sans l’aide et le travail de ceux qui se sont investit dans le projet : La directrice de l’archive et du musée de la ville de Kehl, Dr. Ute Scherb, et le président de l’association historique de Kehl, Hans-Ulrich Müller-Russel, ont particulièrement contribué à la mise en place des Stolpersteine. Pour Radio Eurodistrict ils racontent des travaux de recherche ainsi que des démarches administratives et ils soulignent le message de ce projet à Kehl qui dépasse les générations.
Un sujet réalisé par Brigitte Lichtfuß.
Photo : Brigitte Lichtfuß
Harry und Sara Bruchsaler
Harry Bruchsaler und seine Frau Sara feiern dieses Jahr ihren 66. Hochzeitstag
Stolpersteine in Kehl
Ein generationsüberschreitendes Projekt der Stadt Kehl, das erinnern und mahnen soll
Ein Zeitzeuge spricht
Harry Bruchsaler über sein Leben und die Bedeutung der Stolpersteine für seine Familie und ihn
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